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Kategorie: Aktivlautsprecher
20.10.2015

Einzeltest: Ascendo D6 Active

Vollaktivlautsprecher Ascendo D6 Active

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Jochen Schmitt
Jochen Schmitt

Wenn man sich die brandneuen Standlautsprecher D6 Active anschaut, könnte man meinen, der jüngste Spross von Stefan Köpf ist ein wenig schlicht und einfach geraten. Doch die geradlinigen Schönheiten aus dem Hause Ascendo sind weit mehr als nur simple StandboxenEin unaufgeregter, wohlproportionierter Lautsprecher ist es geworden: Rund einen Meter hoch ist die D6 Active, gerade mal 20 Zentimeter breit und mit 28,5 Zentimetern auch nicht ausladend tief.

Die leicht nach hinten geneigten Lautsprecher ruhen auf soliden, 33,5 Zentimeter tiefen Holzsockeln, die in der Lautsprecherfarbe lackiert sind. Zur Auswahl stehen die wunderbaren, echten Pianolacke in Schwarz oder Weiß, die in zwölf Schichten auf die Lautsprechergehäuse aufgetragen werden. Etwas preiswerter sind die D6 Active mit Gehäusen in Nextelbeschichtung. Weitere Oberflächen sind auf besonderen Wunsch bei Ascendo erhältlich. Die D6 gibt es auch passiv, in der hier gezeigten und getesteten Variante arbeiten die Laut sprecher jedoch vollaktiv. Dadurch werden die Lautsprecher von ihren Fesseln befreit und können in vielfältiger Weise an die Hörgewohnheiten des Besitzers, an die akustischen Unzulänglichkeiten des Hörraums oder an verschiedene Hörsituationen angepasst werden.     

Ausstattung


Die Schallwand des Lautsprechers ist kaum breiter als das einzelne Chassis, das darauf weit oben eingesetzt ist. Nur ein Chassis? Ganz genau, hier sitzt ein Koaxial treiber im 18-cm-Format vom Spezialisten Seas aus Norwegen, der sich bereits in anderen Ascendo-Konstruktionen sehr bewährt hat. Eine paarweise Selektierung durch Ascendo stellt die hohen Qualitätsansprüche des Herstellers und seiner Kunden sicher. Mit einer transparenten Kunststoffmembran und dem innen liegenden Hochtöner mit 25-mm-Gewebekalotte spielt das Doppelpack ab echten 45 Hertz aufwärts bis jenseits der 20-Kilohertz-Grenze. Auf der Rückseite des Lautsprechers sitzt anstelle eines Lautsprecherterminals natürlich ein Aktivmodul. Hier handelt es sich um eine sehr potente Bi-Amping-Variante, die jedem Tieftöner 500 Watt und jeder Kalotte 150 Watt Leistung zur Verfügung stellt. Der unscheinbare Aktiveinschub samt digitalem Signalprozessor verfügt über drei Ethernetbuchsen, zwei XLRAnschlüsse und einen Ein-/Ausschalter – das war’s dann auch schon. 650 Watt wollen gekühlt sein, auch wenn es sich bei diesem Verstärker um einen hocheffizienten Schaltverstärker handelt. Dazu öffnet sich der Sockel nach unten, um das Modul „atmen“ zu lassen. An den äußeren Enden des Sockels sind vier Metallfüße eingedreht, die sich in der Höhe verstellen lassen um die Lautsprecher wackelfrei aufstellen zu können.     

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Preis: um 7200 Euro

Ascendo D6 Active


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