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Kategorie: AirPlay-Speakersystem
20.10.2015

Einzeltest: Cambridge Audio minx go

Understatement

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Thomas Johannsen
Thomas Johannsen

Cambridge Audio hat sich hierzulande mit hochwertiger HiFi-Elektronik aus der Azur-Reihe einen Namen gemacht. Insbesondere ist es der legendäre Blu-ray-Player, der den audiophilen Ruf der Briten begründet.

Mit dem minx go widmet man sich nun auch den mobilen Geräten, und versucht ihnen musikalisch auf die Sprünge zu helfen. Da ist es von Vorteil, dass auch der minx go über einen eingebauten Akku verfügt und damit ebenso ungebunden ist wie das Smartphone oder Tablet selbst.Um es gleich vorwegzunehmen, der minx go belastet die Geldbörse vergleichsweise wenig. Nun könnten Sie versucht sein, gar nicht erst weiterzulesen, denn was bekommt man schon für deutlich unter 150 Euronen geboten, wenn einem der Sinn nach einer audiophilen Lösung fürs Mobilgerät steht? Das wäre allerdings ein Fehler, den Entwicklern von Cambridge Audio, die übrigens in London ansässig sind und nicht etwa, wie der Name vermuten lässt, in der berühmten Universitätsstadt, ist es gelungen, mit dem minx go ein Paket zu schnüren, das es in sich hat. Die hochwertige Verarbeitung des aktiven Bluetooth-Lautspechers lässt dagegen schon einiges vermuten: das Frontgitter ist standesgemäß aus Alu, das restliche Gehäuse besteht indes aus Kunststoff, der ist zwar von der hochwertigen Sorte, hilft allerdings dabei, den Preis moderat zu halten. Zur Aufstellung kann eine kleine Standhilfe am Boden ausgeklappt werden, welche den minx-Lautsprecher in der leicht rückwärts geneigten Position stabilisiert. Die Standsicherheit wird außerdem von einer rutschsicheren Gummierung unterstützt. Nur drei Tasten sind für die Bedienung des aktiven Bluetooth-Systems von Cambridge Audio notwendig: die zentrale Multifunktionstaste, die das Gerät ein- und ausschaltet und bei Bedarf den Pairing-Modus aktiviert, und links und rechts davon die beiden Lautstärketasten; das muss reichen, und das tut es auch.

Verbindung


Das Pairing, also die Kopplung von Lautsprecher und Zuspielgerät, ist dann auch schnell und ohne Umschweife erledigt, der minx go wird direkt im Bluetooth- Menü des Tablets gelistet und die Verbindung hergestellt. Es werden zwar nur wenige Bedienelemente benötigt, dennoch ließ es das Budget zu, auf der Rückseite neben der Ladebuchse noch eine Klinken-Buchse einzusetzen. Diese dient als Analogeingang für ältere Zuspieler, die über keine Bluetooth- Schnittstelle verfügen. Mit an Bord befindet sich außerdem eine USB-Buchse, die allerdings nicht für die Musikübertragung gedacht ist. Vielmehr dient sie dem Smartphone oder Tablet als Energiespender, was beim Musikhören im Freien ein durchaus sinnvolles Feature sein kann, wenn man mit Erschrecken feststellt, dass nach ausgiebigem Bluetooth- Streaming der Akku des Smartphones schwächelt. Der kann flugs per USBSchnittstelle aufgeladen werden, vorausgesetzt, der minx kann dann noch so viel Saft abgeben, dass das Smartphone wieder zum Leben erwacht.
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Preis: um 130 Euro

Cambridge Audio minx go

Oberklasse


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