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Kategorie: 2.1-Surroundsets
20.10.2015

Einzeltest: Genelec 5040A und 6010A

Mitten ins Herz

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Christian Rechenbach
Christian Rechenbach

Genelec. Den Namen hat ein ambitionierter Zocker vielleicht noch nicht so oft gehört, die Musiker unter uns hingegen schon.

Dahinter stecken Lautsprecher mit Tradition, die es in sich haben.Die Produkte des finnischen Herstellers Genelec haben mich immer, wenn ich sie hören durfte, sehr beeindruckt. In vielen Tonstudios findet man Lautsprecher dieser Marke als Abhörmonitore. Sie werden also dort eingesetzt, wo Kompromisslosigkeit, Zuverlässigkeit und Neutralität ganz besonders wichtig sind. Natürlich kann man so etwas auch zu Hause einsetzen. Am naheliegendsten ist es natürlich, auf die kleineren Modelle von Genelec zurückzugreifen, denn die ganz großen Teile der Finnen sind a) zu groß für den Schreibtisch und b) etwas zu hochpreisig für den handelsüblichen Zocker. Aber für beengtere Platzverhältnisse hat Genelec ja auch Lösungen im Programm. Zwei davon haben wir uns geschnappt und zu einem 2.1-Set kombiniert: Die Kompaktsatelliten 6010A und den dazu passenden Woofer namens 5040A. Zusammen kosten sie einen glatten Tausender, dafür müssen sie schon einiges leisten.

Auspacken und staunen


Erstmal sehen die kleinen Satelliten so aus wie ganz nette Plastiklautsprecherchen, doch sobald man sie in die Hand nimmt, weiß man, dass sie absolut ernst zu nehmende Lautsprecher sind. Der Korpus besteht aus Vollaluminium, das per Druckgussverfahren in seine Form gebracht und anschließend mit einer hochwertigen Mattlackschicht versehen wurde. Durch die weißen Gitter erkennt man einen 25-Millimeter- Hochtöner, ebenfalls Aluminium, sowie einen kleinen 10-Zentimeter-Tiefmitteltöner aus Polypropylen. Das kann man alles so machen, bürgt jedoch nicht per se für die Klangqualität, von der ich eingangs schwärmte. Doch die Kombination aus gut laufenden Chassis, dem gut bedämpften und ultrastabilen Gehäuse und aktiver Ansteuerung hat großes Potenzial. Die verbauten Verstärker liefern hundertprozentig ausreichende 14 Watt pro Kanal (jeweils für den Hoch- beziehungsweise Tieftöner), die elektrische Trennung der beiden Chassis erfolgt auf aktivem Wege, also ohne klangverändernde Spulen oder Kondensatoren im Signalweg. Hier sind die Lautsprecher direkt an den Verstärker gekoppelt. Die Aktivelektronik ermöglicht nicht nur das penibel feine Abstimmen sondern erlaubt auch kleinere Eingriffe in den Frequenzgang. Gerade im Bassbereich, der bei den 6010A bis zirka 70 Hz heruntergeht, macht es Sinn, eingreifen zu können. So kann man wirkungsvoll verhindern, dass der Tiefton zu brummig ist, wenn einer der Satelliten in der Ecke steht, oder ein wenig nachregeln, wenn die Lautsprecher wegen zu freier Aufstellung ein wenig zu dünn wirken.

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Preis: um 1000 Euro

Genelec 5040A und 6010A

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

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