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News Kategorie: Heimkino
08.01.2016 12:56 Uhr

CES 2016: 4K, 8K, HDR und Co.- Alle Messe-Trends aus Las Vegas im Überblick

Heimkino

Jochen Wieloch
Jochen Wieloch

In Las Vegas die internationale Messe für Unterhaltungselektronik (CES) begonnen. Mit mehr als 3.600 Ausstellern und rund 170.000 erwarteten Besuchern zählt die CES weltweit zu den wichtigsten Veranstaltungen für Consumer Electronics.

Zum Start der Messe gibt der Digitalverband Bitkom einen Überblick über zentrale Trends der diesjährigen CES und präsentiert Kennzahlen für die Unterhaltungselektronik in Deutschland. Die übergeordnete Entwicklung ist auch in diesem Jahr die Vernetzung von Geräten oder Gegenständen per Internet. Diese Vernetzung wird auch als Internet der Dinge beziehungsweise Internet of Things bezeichnet und ermöglicht es, dass Geräte untereinander kommunizieren und so verschiedene Aufgaben für ihren Besitzer erledigen können.

Bis zum Jahr 2020 nutzen die Deutschen voraussichtlich rund 100 Millionen vernetzte Endgeräte – Smartphones und Tablet Computer nicht mitgerechnet. Vorangetrieben wird diese Entwicklung durch schnelle mobile Datennetze.

Auf 4K Ultra-HD folgt 8K Super UHD

Verbraucher sind bereit, für Flachbildfernseher mehr zu bezahlen als noch vor einem Jahr. Lag der Durchschnittspreis für ein TV-Gerät 2014 noch bei 556 Euro, gab der Verbraucher 2015 im Schnitt 568 Euro aus, wie aus einer Bitkom-Prognose hervorgeht. Auf der CES 2016 wird ein neues offizielles Logo für die Technologie „4K Ultra HD“ mit einer Auflösung von 3.840×2.160 Bildpunkten vorgestellt. Außerdem soll auf der Messe der erste Prototyp eines 8K Super UHD-Fernsehers präsentiert werden, der mit 7.680×4.320 Bildpunkten auflöst.

Zudem setzen Hersteller auf die HDR-Technologie (High Dynamic Range), die bisher nur bei der Fotografie zum Einsatz kam, um dunkle Bildbereiche automatisch zu optimieren. Bei TV-Bildschirmen sorgt HDR für ein besonders kontrastreiches Bild mit einer erweiterten Farbvielfalt.

Smart Home boomt

Nach Bitkom-Schätzungen werden bis zum Jahr 2020 voraussichtlich in einer Million deutscher Haushalte intelligente und vernetzte Sensoren oder Geräte eingesetzt. Auch auf der diesjährigen CES werden zahlreiche neue Technologien für das Smart Home präsentiert, wie etwa Kameras, die Sensoren für Bewegungen, Temperatur und Luftfeuchtigkeit in einem Gehäuse vereinen und dadurch vielseitig einsetzbar sind. Nicht zuletzt zeigen viele Aussteller Neuigkeiten aus dem Bereich der klassischen Unterhaltungselektronik: Vernetzte Audiolösungen wie Bluetooth-Lautsprecher oder Multi-Room-Systeme sowie Smart-TVs und Streaming-Adapter sind längst bei den Verbrauchern angekommen.

Augmented Reality wird massentauglich

Augmented-Reality-Anwendungen ergänzen die Wahrnehmung der Realität durch internetbasierte Zusatzinformationen. So blenden etwa spezielle Apps relevante Zusatzinformationen in das Kamerabild des Smartphones ein. Solche Informationen sind zum Beispiel Angaben zu einer Sehenswürdigkeit, die Geschichte eines Kunstwerks im Museum oder der Kaufpreis einer Immobilie. Damit der Nutzer hierfür nicht immer das Smartphone aus der Tasche holen muss, haben verschiedene Hersteller Smart Glasses entwickelt. Die intelligenten Brillen blenden die Daten direkt in das Sichtfeld der Nutzer ein. Laut Bitkom-Befragung können sich 38 Prozent der Bundesbürger vorstellen, solche Brillen zu nutzen. Die neuesten Modelle werden auf der diesjährigen CES präsentiert.

Virtual-Reality-Brillen: Nicht nur etwas für Spieler

Virtual-Reality-Brillen, mit denen Nutzer in imaginäre 3D-Welten eintauchen, sind ebenfalls sehr gefragt. Auf einem integrierten Bildschirm zeigt die Brille Videos und Bilder im 3D-Format. Bei neueren Modellen passt sich der Bildausschnitt automatisch den Augen- und Kopfbewegungen der Nutzer an, was zum Beispiel einen direkten Blickkontakt mit virtuellen Personen ermöglicht. Ursprünglich wurden die Brillen für die Gaming-Branche entwickelt. Mittlerweile gibt es zahlreiche kommerzielle Anwendungsmöglichkeiten.

So können etwa Piloten in virtueller Umgebung die Flugzeugbedienung üben. Für Ärzte besteht die Chance, riskante Eingriffe digital zu simulieren. Architekten und Städteplaner können damit begehbare Entwürfe erstellen. Ein weiteres Anwendungsbeispiel ist die Besichtigung von touristischen Schauplätzen und Sehenswürdigkeiten, ohne vor Ort zu sein.

Wearables: Vernetzte Sportkleidung und Schmuckstücke

Auf der CES werden zahlreiche neue Wearables gezeigt. Diese IT-Geräte, zum Beispiel Smartwatches oder Fitnesstracker, werden direkt am Körper getragen. Nach Bitkom-Daten lag der Absatz für Smartwatches und Fitnesstracker im Jahr 2015 bei 1,72 Millionen Geräten und brachte Umsätze von 240 Millionen Euro. Der Preis für intelligente Uhren lag im Durchschnitt bei 262 Euro, für Fitness-Tracker zahlten Verbraucher im Schnitt 66 Euro. Neben smarten Uhren und Armbändern gibt es mittlerweile auch vernetzte Sportkleidung wie T-Shirts mit Sensoren, die die Atem- und Herzfrequenz messen oder Socken, die den Druck beim Abrollen des Fußes während des Joggens aufzeichnen.

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