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News Kategorie: TV
11.02.2020 16:21 Uhr

Zehn Jahre HDTV-Regelbetrieb im deutschen Fernsehen - Auf dem Weg zu 8K

TV

Jochen Wieloch
Jochen Wieloch

Am 12. Februar 2010 begannen im kanadischen Vancouver die Olympischen Winterspiele, und die deutschen Fernsehzuschauer konnten sportliche Höchstleistungen bei ARD und ZDF erstmals in hochauflösender HDTV-Technik im Regelbetrieb genießen.

Leider aber nur über Satellit, denn die Kabelnetzbetreiber speisten das HD-Signal zu dieser Zeit noch nicht in ihre Netze ein.

Mit dem Start des HDTV-Regelbetriebs von ARD und ZDF konnten die Fernsehzuschauer in Deutschland bereits zwischen 18 HDTV-Programmen wählen. Dazu zählten neben den öffentlich-rechtlichen Hauptprogrammen und dem Kulturkanal Arte auch die kostenpflichtigen HDTV-Ausstrahlungen der privaten Programmfamilien um RTL und Sa.t1/ProSieben sowie die sieben HDTV-Kanäle des Abo-Senders Sky. Allerdings waren nicht alle Programminhalte auch in HD verfügbar, so dass anfangs noch die überwiegende Anzahl der Sendungen in Standard-Definition (SD) ausgestrahlt wurde.

HD-TVs weit verbreitet

Die Geräteindustrie hatte die Voraussetzungen für den Übergang zum Fernsehen in High-Definition-Qualität zügig geschaffen. So waren Ende 2010 bereits 28 Millionen HD-geeignete Fernsehgeräte in den deutschen Haushalten vorhanden. Aktuell ist jedes TV-Gerät im Handel selbstverständlich für HDTV geeignet. Laut Digitalisierungsbericht Video 2019 der Landesmedienanstalten steht in vier von fünf Haushalten (82,4 Prozent) mindestens ein HD-Fernseher. 72 Prozent der TV-Haushalte empfangen TV-Programme auch in HD-Auflösung, das entspricht 27,2 Millionen Haushalten.

Dementsprechend sind große Bilder und die beste verfügbare Auflösung mittlerweile die gefragtesten Ausstattungsmerkmale beim Fernsehgerätekauf in Deutschland. Nach aktuellen Marktdaten der gfu Consumer & Home Electronics GmbH hat bereits knapp die Hälfte aller TV-Geräte, die im Jahr 2019 verkauft wurden, eine Bilddiagonale von mehr als 45 Zoll (114 cm). 35 Prozent der in 2019 verkauften TV-Geräte haben eine Bildgröße von mehr als 55 Zoll (140 cm). Dadurch steigt die durchschnittliche Bildgröße der in 2019 verkauften Fernseher auf rund 45 Zoll.

Ultra-HD als Nachfolger

Die technische Entwicklung kennt auch nach zehn Jahren HDTV-Regelbetrieb keinen Stillstand – dabei verlangen größere Bilder eine bessere Auflösung. Mit Ultra-HD ist die Weiterentwicklung des bisherigen HDTV-Standards bereits verfügbar. Mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten liefert UHD die vierfache Auflösung von Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel). Entsprechend sind UHDTV-Sendungen, -Filme und -Serien in der Darstellung wesentlich schärfer und verfügen über deutlich mehr Bilddetails, feinere Farbabstufung und flüssigere Farbverläufe. Außerdem wirkt das Bild bei UHD ruhiger und flimmert nicht mehr. Mit zusätzlichen Verbesserungen wie HDR (High Dynamic Range) bekommt das Bild einen gesteigerten Kontrastumfang, also der Abstand zwischen dem dunkelsten und hellsten Bereich in einem Bild. Auch für UHD bietet die Geräteindustrie seit längerem ein vielfältiges Angebot, das regen Zuspruch erfährt. So wurden bis Ende 2019 knapp 14 Millionen UHD-Fernsehgeräte verkauft. TV-Modelle mit einer Bilddiagonale über 55 Zoll sind ausnahmslos für UHD geeignet.

Neueste Bildschirm-Generationen warten inzwischen bereits mit der nächsten Stufe in der Entwicklung der Bildauflösung auf: 8k-Auflösung. Insgesamt stellen 8k-Geräte die bewegten Bilder mit über 33 Millionen Pixeln dar, also im Vergleich zu HD mit der vierfachen Menge an Bildpunkten. In Filmstudios und anderen Produktionsumgebungen hat die 8k-Technik längst begonnen, sich zu etablieren. Für Konsumenten steht Bildmaterial in 8k-Auflösung derzeit bis auf wenige Aufnahmen im Internet noch nicht zur Verfügung. In Japan starten zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio erste 8k-Übertragungen.

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